…feiert der Gifhorner Kammerchor die Weihnachtsfeier mal anders, mit Zooooom

Am 8. Dezember 2020 versammelten sich alle Sänger und Sängerinnen mit heißem Getränk und weihnachtlichem Gebäck vor den privaten Bildschirmen.
Mit Ulrichs Cartoon sowie der Frage „Sind alle da?“ und einem gemeinschaftlichen „Ja“, ging es los!

Den Startschuss gaben die erste Vorsitzende Doris und der Chorleiter Maximilian

mit einem herzlichen Willkommen.
Und auch Rüdiger begrüßte die Runde mit einem selbstgeschriebenen Gedicht.

Hallo, geliebter Kammerchor,

die Doris rief, so hab‘ ich es vernommen,
und jeder, der ein Laptop hat,
ist online schnell herbeigekommen:
Sopran, Alt, Bass und die Tenöre,
die Stütze aller Kammerchöre.

Die Pandemie will uns bezwingen,
den Spaß am Singen niederringen.
Trotz Abstand, Frischluft, kann man’s glauben,
will man das Singen nicht erlauben.
Es bleibt, mit oder ohne Noten,
bis Mitte Januar verboten.

So hat der Lockdown, im Vertrau’n,
das Hobby uns kaputtgehau’n
und auch den Fans der Sangeskunst
hat man den Spaß total verhunst.

Was bleibt, ist Glaube und Vertrau’n.
Ihr Sänger lasst nach vorn uns schau’n!
Dann singen wir, so Gott es will,
gemeinsam wieder im April.

Bis dahin gilt: schützt euren Mund,
das Händewaschen hält gesund,
woll’n wir den Kammerchor erhalten,
denkt immer dran: stets Abstand halten!

Zwar muss der Chorgesang jetzt ruh’n,
doch eines kann man sicher tun,
die Doris macht es uns ja vor,
sie ruft zusammen unsern Chor,
zu klönen, den Kontakt zu pflegen.

Die Technik kommt uns da entgegen,
per Telefon ob früh, ob spät,
kann man erfahren, wie es geht.
Auch SMS und e-Mail-Post
kann Hoffnung geben oder Trost.

Mein Rat an uns:

bleibt froh und heiter.
Ich glaub‘ es fest:  Bald geht es weiter.

Während einer kleinen Austausch-Murmel-Runde in zugeteilten Breakout-Räumen,

mogelte sich „Der Gast“ als weihnachtliche Überraschung in die Zoomkonferenz.
„Wer war das nur?“ – Florian Lohmann. Der ehemalige Chorleiter kam der Einladung gerne nach und wurde für einen Abend wieder Teil des Chores.

An Unterhaltungsangeboten fehlte es dem Vorbereitungsteam nicht.
So bereicherten eine bayrische Weihnachtsgeschichte von Petra, eine humorvolle Eigenkreation gelesen von Werner und das künstlerisch herausfordernde Spiel „Montagsmaler“ von Anke und Silvia den Abend.
Nach einer kleinen Übungs- und Testeinheit am Zoom-Whiteboard

freuten sich all auf diesen Rätselspaß. Die Begeisterung war groß.

Corona zum Trotz konnten wir am Ende noch einmal unsere Gemeinschaft darstellen und uns trotz Distanz bildlich miteinander verbinden.

Und zur Erinnerung und als weihnachtliche Grußpost ließen alle noch einmal ihrer Kreativität freien Lauf und reizten die Whiteboard-Funktionen von Zoom voll aus.