„Petite Messe solennelle“

Der Gifhorner Kammerchor probt gerade die „Petite Messe solennelle“ von Gioachino Rossini.
Zwei Konzerttermine sind dazu angedacht:
am Sonnabend, 16. September 2017 in Gifhorn in der St. Altfrid-Kirche und am Sonntag, 17. September 2017 in Braunschweig in der Emmauskirche.

Weitere Informationen folgen…

Wir sind sehr traurig

Nachruf

Der Gifhorner Kammerchor trauert um seinen früheren
Chorleiter Volkart Brand

Mit Trauer und Bestürzung haben die Mitglieder des Gifhorner Kammerchores die Nachricht vom Tod ihres Chorgründers und langjährigen Leiters Volkart Brand zur Kenntnis genommen.
Im Jahr 1988 war es die Idee des Gifhorner Musikpädagogen Volkart Brand, einen Kammerchor zu gründen, der mit einem umfangreichen Repertoire nationaler und internationaler Vokalmusik aller Stilrichtungen und Epochen konzertieren sollte. Ähnliche Chöre hatte Brand zuvor auf einer Chorreise nach Tschechien erlebt.
In den Folgejahren trat der Gifhorner Kammerchor regional und auch überregional mit einem vielfältigen Repertoire an die Öffentlichkeit. Höhepunkte waren erfolgreiche Teilnahmen am Niedersächsischen Chorwettbewerb und mehrere Auslandsfahrten nach Tschechien und Polen, die zu intensiven Kontakten und einem regen Austausch zu dortigen Chören führten. In Gifhorn besonders beliebt waren auch die von Volkart Brand eingeführten offenen Singen mit dem Gifhorner Kammerchor.
Im Jahr 2005 gab Brand die Leitung des Chores krankheitsbedingt in andere Hände.
Wie richtig seine Idee war, einen Kammerchor mit so vielfältigem Repertoire zu gründen, zeigt sich darin, dass der Gifhorner Kammerchor auch heute im 29. Jahr seines Bestehens eine feste Größe in der regionalen Musikszene darstellt und inzwischen auf einen Chor mit über 40 Mitgliedern angewachsen ist.
Die Sängerinnen und Sänger des Chores haben Volkart Brand außerordentlich viel zu verdanken. Seine nie ermüdende Motivation, die Genauigkeit seines Dirigats, das die Sängerinnen und Sänger zu höchster Präzision anleitete und die Aufgeschlossenheit für neueste Chorliteratur schätzten die Chormitglieder besonders.
Darüber hinaus verlieren die Chormitglieder mit Volkart Brand einen guten Freund, der jederzeit die gute Chorgemeinschaft unterstützte und förderte.


Traueranzeige

Traueranzeige veröffentlicht in „Gifhorner Rundschau“ am 22. April 2017


Traueranzeige

Traueranzeige veröffentlicht in „Allerzeitung“ am 29. April 2017


In der Braunschweiger Zeitung/Gifhorner Rundschau vom 24. 04.2017 erscheint der folgende Artikel von Anja Alisch:

Archivfoto Anja Alisch

Musik-Freunde trauern um Volkart Brand

Gifhorns Musik-Welt trauert um einen ganz engagierten aus ihrer Mitte: Mit 75 Jahren verstarb Volkart Brand nach schwerer Krankheit. Selbst aus einer Musikerfamilie stammend, gab Brand seine Leidenschaft. für die Musik als Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium weiter, später engagierte er sich in der Seniorenschule und gab sachkundige Einführungen in die Konzerte des Kulturvereins. Auch für den Förderverein der Kreismusikschule machte er sich stark.
1988 erfüllte er sich einen Lebenstraum und gründete den Gifhorner Kammerchor als Ort des kunstvollen Gesangs. Er leitete ihn bis 2005. Chorsprecher Reimund Wunderlich würdigt Brand: „Die Sänger haben ihm außerordentlich viel zu verdanken. Seine nie ermüdende Motivation, die Genauigkeit seines Dirigats, das uns zu höchster Präzision anleitete, und die Aufgeschlossenheit für neueste Chorliteratur schätzten die Chormitglieder besonders. Darüber hinaus verlieren wir mit Volkart Brand einen guten Freund.“ Die Trauerfeier ist am Mittwoch, 26. April, 15 Uhr, in der Kapelle des evangelischen Friedhofs.

Der Gifhorner Kammerchor und „Mutige Herzen“

Vergangenes Wochenende haben Teile des Gifhorner Kammerchors viel Zeit auf den kleinen Bühnen dieser Welt verbracht – im Kloster Isenhagen fand die Hauptprobe zu „Mutige Herzen – Der Kampf um Kloster Isenhagen – Das Theaterstück zum Reformationsjubiläum in unserer Region“ statt.
Ausgestattet mit Röcken, Hauben und Nonnengewändern übten sie sich im Schauspielern, gaben aber vor allem natürlich ihre musikalischen Fähigkeiten zum Besten.
Im Anhang findet sich eine Collage mit einigen Eindrücken vom anstrengenden, aber auch sehr schönen Wochenende.

 

Mutige Herzen Chor

Mutige Herzen Chor

Weitere Infos zum Stück finden sich unter www.museen-gifhorn.de und www.kloster-isenhagen.de.

Der Gifhorner Kammerchor hat einen neuen Chorleiter

Maximilian-Kloth Foto Anja Alisch

In der Braunschweiger Zeitung/Gifhorner Rundschau vom 25.01.2017 schreibt Anja Alisch:

Frischer Wind im Kammerchor

Gifhorn Maximilian Kloth folgt Anna Mittner und legt gleich mit zwei Projekten los.

Der erste gemeinsame Auftritt ist gemeistert: Seit Oktober steht Maximilian Kloth am Pult des Gifhorner Kammerchors und fühlt sich dort so wohl, dass er sagt: „Ich hoffe, das mache ich noch für ein paar Jahre.“ Der 23-Jährige studiert an der Musikhochschule in Hannover Schulmusik (Lehramt Musik und  Geschichte). In einem Jahr hat er die Bachelor-Prüfung und möchte dann den Master-Studiengang anhängen: „Mit Chören hatte ich immer zu tun, habe auch selbst gesungen, aber jetzt ist das meine erste selbstständige Chorleitung, nachdem ich einmal eine halbjährige Probenvertretung hatte. „Da er aus Celle stammt, war ihm der Kammerchor schon ein Begriff: „Wer hier in der Region singt, der ist dann auch mal hier, mal dort. Ich habe auch schon einmal in Gifhorn ausgeholfen.“ Dass er schnell Nachfolger von Anna Mittner wurde, die im Januar 2016 die Leitung übernommen hatte, kam so: „Ihr Mann bekam kurzfristig eine Kantorenstelle bei Berlin – da zog die Familie natürlich um und nutzte die Chance“, sagt Chorsprecher Reimund Wunderlich. Also wurden Kloth und ein Kommilitone zum Kennenlernen eingeladen, und die Chemie zwischen Kloth und den Sängern stimmte: „Es macht einfach großen Spaß. Im Chor sind die Aufgaben auch gut verteilt, die Vorstandsarbeit ist super“, lobt der 23-Jährige. Nächste Herausforderung ist das Projekt zum Luther-Jahr „Mutige Herzen“. Der Kammerchor wird das Schauspiel musikalisch bereichern: „Da bin ich gespannt“, sagt Kloth. „Es ist alles Musik aus der Zeit, ungewohnt, aber mit geläufigen Melodien. Und der Text muss diesmal auswendig gelernt werden.“ Als Großprojekt für Gifhorn ist außerdem die „Petite messe solennelle“ von Rossini in Vorbereitung – mit einer Einladung von Anna Mittner für eine Vorpremiere in Strausberg. „Die Aufführung ist im September, aber wir brauchen auch viel Zeit, um diese 70-Minuten-Komposition einzustudieren“, weiß der Chorleiter. „Es ist für Rossinis Zeit eine skandalöse Musik. Das Crucifixus ist fast Barmusik. Und dann plane ich schon für  das Weihnachtsprogramm.“ 2018 soll dann ein Programm mit weltlichen Kompositionen folgen. Eine besondere Präferenz hat Kloth nicht: „Es ist immer das, was ich gerade ausgesucht habe, alles hat seinen eigenen Reiz – sogar Schönberg und Alban Berg haben romantische Seiten.“

Adventskonzert

Am Sonntag, 27. November 2016 sang der Chor im Rahmen des Gifhorner Schlossmarktes.

Dieses Konzert fand erstmalig mit unserem neuen Chorleiter Maximilian Kloth statt.

Adventskonzert 2016

Klicken Sie auf das Bild, um es groß zu betrachten…

 

SONGS OF JOY AND GLORY

Der Gifhorner Kammerchor sang am Freitag, 23. September 2016 um 19:30 Uhr und am Sonntag, 25. September 2016 um 17:00 Uhr „SONGS OF JOY AND GLORY“.

Das erste Konzert fand in St. Nicolai und Catharinen in Wahrenholz und das zweite in St. Berward in Gifhorn statt.

Auf dem Programm standen unter anderem Stücke von Henry Purcell, Thomas Talis, Felix Medelsohn-Bartholdy, Samuel Sebastian Wesley und Benjamin Britten.

Songs of Joy and Glory

Songs of Joy and Glory

„Singen“ – von Werner Kieselbach

Werner Kieselbach

Werner Kieselbach

Für unser Konzert zur Marktzeit am 4. Juni 2016 hat Werner Kieselbach diesen wunderschönen Text geschrieben. (Namesgleichheiten mit real existierenden Chorsängern sind rein zufällig und nicht beabsichtigt….)

 

Singen

Man singt – jeder für sich. Zu Hause, in der Badewanne, beim Schneiden der Fußnägel, beim Apfelpflücken, beim Strümpfestopfen, in der Bar beim Karaoke und beim Spazierengehen. Wir singen manchmal laut und meistens leise. Wir summen, weil wir den Text vergessen haben, oder wir stellen neue Geschwindigkeitsrekorde auf beim „Auf einem Baum ein Kuckuck – Simsalabimbambasaladusalada – auf einem Baum ein Kuckuck saß.“ (Jetzt muss ich mich erst einmal kurz erholen, da bleibt einem ja die Luft weg! Aber ich war gut, nicht?) Wir singen am Morgen, wir singen in der Mittagspause und wir singen abends nach der Gutenacht-Zigarette im Garten. Wir schlafen und in unserem Kopf singt es immer noch. Immer wieder die gleichen drei Takte, immer wieder die gleichen sieben Worte, immer und immer wieder, immer im Kreis herum.

Man singt – mit anderen. Wir singen beim Fußball (Obwohl das meistens zu gröhlen ausartet!). Wir singen zu später Stunde bei Familienfeiern und Freundestreffen. Wir singen am Lagerfeuer und wir singen zu allen möglichen Gelegenheiten die „Ode an die Freude“.

Man singt – im Chor. Musik ist ein untrennbarer Teil unseres Lebens und ein wesentlicher Bestandteil der Musik ist der Gesang, unser Gesang! Wir treffen uns jede Woche zur Probe. Wir freuen uns über die Stücke, die wir proben und wir freuen uns besonders, wenn wir sie gut können. Wir feilen an einzelnen Tönen und Takten und üben die Texte. Wir ergänzen unsere Noten um Aufführungshinweise und versuchen uns bei der nächsten Probe daran zu erinnern, was die Hieroglyphen eigentlich bedeuten sollten. Wir wickeln uns einen Schal um den Hals und trinken heißen Tee, um für die nächste Probe fit zu sein. (Aber nicht zu heiß, das schadet dann schnell wieder!)

Man singt – für andere! Höhepunkte für jeden Sänger sind Aufführungen. Wir üben lange und intensiv. Wir fiebern den Konzertterminen entgegen, die dann doch stets viel zu schnell kommen. Wir treffen uns zum Einsingen vor der Bewährungsprobe. Jeder versucht auf seine Art und Weise mit der Nervosität fertig zu werden. Klaus isst eine Banane, Helga nimmt schnell einen „wenzigen Schlock“ aus der Taschenflasche, Peter liest betont ruhig seine Tageszeitung und kann trotz aller Bemühungen nicht verhindern, dass die Seiten rascheln, weil seine Hände zittern.

Alles regelt sich. Das Konzert beginnt. Die Zusammenarbeit zwischen Chor, Dirigent und Musikern wird grandios, alles klappt – fast – perfekt. Ende! Was für ein Erfolg, was für eine Erleichterung, was für eine Freude! Jetzt bloß nicht gleich nach Hause! Erst mal genießen, feiern, erzählen, runterkommen und – ein Lied singen!

Gifhorn, 1. Juni 2016

Man(n) singt – Zeitungsnachlese…

Hier der Artikel aus der Gifhorner Rundschau vom 6. Juni 2016.
(Klicken Sie auf den Artikel, um ihn zu lesen…)

Gifhorner Rundschau 06.06.2016

„Man(n) singt“ in der Gifhorner Rundschau vom 06.06.2016

Man(n) singt!

Der Gifhorner Kammerchor lädt zum Offenen Singen ein.
Interessierte Sänger und Sängerinnen sind eingeladen, gemeinsam mit dem Gifhorner Kammerchor zu proben und anschließend das Erlernte bei einem kleinen Auftritt im Rahmen der „Musik zur Marktzeit“ zu präsentieren.

Wann: Sonnabend, 4. Juni 2016
Wo: St. Nicolai, Gifhorn

Beginn Offenes Singen: 10:30 Uhr
Beginn Auftritt: 12:00 Uhr

Man(n) singt!

Der Gifhorner Kammerchor hat eine neue Chorleiterin

Anna Mittner ist die neue Chorleiterin des Gifhorner Kammerchors.
In der Gifhorner Rundschau vom 10.03.2016 erzählt sie von sich und ihren Plänen mit dem Chor.
(Klicken Sie auf den Artikel, um ihn zu lesen…)

Anna Mittner in der Gifhorner Rundschau vom 10.03.2016

Anna Mittner in der Gifhorner Rundschau vom 10.03.2016